MSE – Kampfkunst

Was ist M.S.E.?

M.S.E. steht für Modern Selfdefence Education.
Es ist das erste und neueste System weltweit im neuen Jahrtausend.
Es wurde am 01.01.2000 gegründet. Dieses System ist in seiner Struktur und seinen individuellen Eigenschaften einzigartig.

M.S.E. ist ein noch sehr junges System. Die Vereinigung von aggressiver und kontrollierender Selbstverteidigung, umrahmt von psychologischer Beratung,
macht dieses System zum Symbol moderner Selbstverteidigung. Es verleiht den Schülern von M.S.E. nicht nur geniale kämpferische Fähigkeiten, sondern formt auch die psychischen Charactereigenschaften eines jeden lernwilligen Schülers.
M.S.E. lehrt zugleich auch, seinen „Feinden“ mit Respekt und Achtung zu begegnen. Der Eigenschutz und der Wille, in Not geratenen Menschen zu helfen, sind die Kernpunkte von M.S.E. Es ist ein reines Selbstverteidigungssystem, das alle Kampfsportarten und Kampfkunstsysteme mit Achtung respektiert. M.S.E. filtert aus den verschiedensten Kampfsportarten die effektivsten Techniken heraus.
M.S.E. engagiert sich auch bei „Der Deutschen Kinderkrebshilfe“, Schulprojekten, Kinderheimen und sonstigen sozialen Einrichtungen.

M.S.E. – Grundsätze

• ein effektives, funktionierendes Selbstverteidigungssystem
• passt sich den körperlichen Eigenschaften des Schülers an
• nicht von Tradition, Wettkämpfen und Gürtelprüfungen geprägt
• modernste Selbstverteidigung in konsequentester Form
• kein System von großer Präzision und Taktik
• ein System, dessen Kampftechniken von Schnelligkeit und Entschlossenheit geprägt ist
• führt Körper & Geist ins Gleichgewicht
• konzentriert sich auf das Wesentliche
• bildet keine Schläger und Psychopathen aus
• für Menschen, die bereit sind auch anderen zu helfen

Warum Selbstverteidigung? Aus der Sicht einer Psychologin:

Gewalt und Gewaltbereitschaft nehmen immer mehr zu. Dadurch wächst die Angst der Menschen, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden. Diese Angst lähmt und mindert die Lebensqualität.
Wir haben Angst um unsere Kinder, um unsere Sicherheit und fühlen uns hilflos. Viele Menschen trauen sich abends nicht mehr auf die Straße.
Das mindert die Lebensfreude und Lebensqualität. Wenn wir uns als Opfer von Menschen oder Situationen fühlen, dann geben wir die Verantwortung für unser Leben ab. Oft glauben wir, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, aber das ist nicht der Fall.
Die Opfermentalität ist hintergründig und nimmt viele Erscheinungsformen an. Opfer sind machtlos. Es geht darum, Verantwortung dafür zu übernehmen, wie wir das Leben erfahren, wie wir damit umgehen, nicht dafür, was uns widerfährt. Wenn wir Selbstverteidigung erlernen, übernehmen wir die Verantwortung für uns.
Modern Selfdefence Education ist auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse jedes Teilnehmers eingestellt. Egal ob jung oder alt, sportlich oder eher ungelenkig.
Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, sich oder andere zu verteidigen. Diese Fähigkeit steigert unser Selbstvertrauen und unsere Selbstsicherheit. Unser Körpergefühl verändert sich. Die Selbstsicherheit drückt sich in unserer Körpersprache aus und sendet Signale, auf die unsere Umwelt reagiert.
Modern Selfdefence Education unterrichtet auch kleine Kinder. Die Gewaltbereitschaft der Kinder nimmt immer mehr zu. Kinder müssen sich verteidigen können. Nicht nur unter Gleichaltrigen, sondern auch gegen Erwachsene.
Unsere Kinder brauchen Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. M.S.E. vermittelt jungen Menschen gewaltfreie Formen der Auseinandersetzung und den Umgang mit Aggressionen.
Selbstverteidigung hat nichts mit Gewaltanwendung zu tun, sondern mit der Abwehr.

Selbstverteidigung und das Gesetz

Bei der Selbstverteidigung spielt das Gesetz eine wichtige Rolle. Daher finden Sie hier einige Gesetzesauszüge bezüglich Notwehr, Nothilfe und Körperverletzung.

§32StGB, §227BGB, §15 OwiG

Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig. Notwehr ist die Verteidigung die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

§ 33 StGB – Überschreitung der Notwehr

Überschreitet der Angegriffene die Grenzen der Notwehr glaubhaft aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

§ 223 StGB – Körperverletzung

Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freihheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar.

§ 224 StGB – Gefährliche Körperverletzung

Wer die Körperverletzung

  1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
  2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
  3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
  4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
  5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begeht,

wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Der Versuch ist strafbar.